Wie alles begann, sich entwickelte und bis heute fortbesteht

ERSTE GENERATION
1926 Karl Link


Im Jahre 1926 gründete der Kaufmann Karl Link wohnhaft im Haus Stadelberger in St. Blasien die Firma Link. Salzgroßhandel war die erste Warengruppe, die unter der Firma Link vertrieben wurde. Bereits drei Jahre später begann der Bau des Schluchsee mit Umbau des eigentlichen Ursee zum heutigen Schluchsee mit Staumauer. Der damalige Firmeninhaber Karl Link erkannte schon früh die Chancen für einen weiteren Geschäftsbetrieb durch die große Anzahl von Arbeitern. Es wurde die Warengruppe Zigarren und Tabak aufgenommen. Auch die Immobilie in der Menzenschwanderstraße hat er zusammen mit seiner Frau Ida Link geb. Trötschler erworben. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Elisabeth und Fritz Link hervor. Der Firmengründer unterstütze und wirkte selbst in den Vereinen aktiv von St. Blasien mit. Dies waren unter anderem die Kolpingsfamilie, der Männergesangverein, die Feuerwehr und auch im Stadtrat war er tätig. Im Jahr 1949 verstarb Karl Link.


ZWEITE GENERATION

1949 Fritz Link


Fritz Link übernahm mit seiner Frau Margarethe Link das Geschäft. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde in einer Erbengemeinschaft von Fritz Link und Elisabeth Link behalten. Fritz Link war nicht nur ein hervorragenderer Geschäftsmann, sondern seine Spuren sind bis heute in der Gemeinde sichtbar. Er war mit in der Gründung des Narrenvereins, der Jugendfeuerwehr, des Jugendrotkreutz und das Wildgehege sind nur einige Punkte, die bis in die heutige Zeit reichen. Auch im Geschäft hat Fritz Link den Markt steht’s im Blick gehabt. So baute er den Großhandel mit Belieferung stetig aus. Allein in der Gemeinde Bernau gab es zu dieser Zeit noch sieben Lebensmittel Geschäfte. In seiner Zeit kamen auch die ersten Zigaretten-Automaten mit auf den Markt, sodass er zusammen mit seiner Frau bis zu 100 gastronomische Betriebe mit Zigaretten versorgte. Viel zu früh verstarb der aktive Bürger, Kaufmann und Familienvater mit 51 Jahren. Von 1971 bis 1984 führte seine Frau Margarethe Link und die Schwester Elisabeth Link das Geschäft weiter.


DRITTE GENERATION
1984 Bernhard und Veronika Link

Im Jahr 1984 übernahm der jüngste Sohn Bernhard Link mit seiner Ehefrau Veronika Link das Unternehmen. Zuerst setzten sie auf den Ausbau des Großhandels, mussten jedoch schnell erkennen, dass der Markt sich rasant veränderte. Von den bisherigen sieben Lebensmittelgeschäften in Bernau blieb gerade noch ein Geschäft übrig. Die Zentralisierung ist nicht nur im Lebensmittelhandel vorangeschritten, sondern besonders stark auch im Automatengeschäft. Das Ehepaar setzte daher immer stärker auf den Einzelhandel. Neue Produktgruppen wurden aufgenommen. Auch die Geschäftsräume wurden nach und nach drei Mal umgebaut. Bernhard Link war in seiner Zeit Delegierter im Bundesverband Tabakwaren Einzelhandel und auch Vorstand des größten genossenschaftlichen Tabak-Einkaufverbandes. So musste seine Ehefrau Veronika oft die Geschäfte alleine führen. Die internationalen Kontakte konnte das Ehepaar selbstverständlich auch für ihr Unternehmen nutzen. Sehr früh hat das Ehepaar auf wichtiges Controlling gesetzt. Alle Betriebsdaten wurden mit anderen Betrieben in Deutschland verglichen. Aktuelle Messebesuche wurden ebenfalls selbstverständlich. Als Highlight ist der Umzug von der Menzenschwanderstr. 8 in die Hauptstraße 7 hervorzuheben. Mit Ilse und Wolfgang Eckert wurden mit Freude tolle Vermieter gefunden.


VIERTE GENERATION

2021 Johannes Link


Die vierte Generation begann, als das Geschäft am 01.01.2021 an den jüngsten Sohn verkauft wurde. Es begann ein erfolgreiches Wirken in St. Blasien mit vielen neuen Ideen und Umsetzungen. Mit dem Bereich von Social Media und verschiedenen Tasting-Veranstaltungen wurden alte Kunden behalten und neue Kunden dazu gewonnen. Erfolgreiche Produkte werden ausgebaut und neue Artikel hinzugefügt. Im Geschäft wurden den Mitarbeitern feste Aufgabengebiete und Bereiche zugeteilt, die sie selbstständig betreuen. Auch im Sortiment und der Ausstattung selber fanden viele Neuerungen und Umstrukturierungen statt. Den Mitarbeitern wird durch informative Weiterbildungen und Schulungen noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt, für ein kompetentes und starkes Team. Die guten Geschäftsverbindungen mit Lieferanten werden noch intensiver genutzt.